Daunen - ein Wunderwerk der Natur

Daunen von Enten und Gänsen sind Hightech-Materialien aus der Natur. Fakten, Mythen und Erklärungen findet ihr hier!

Warum Daunen als Isolationsmaterial?

Nichts ist so gut als die Natur. Kein Primaloft, keine Kunstfaser kommt an das Wärmerückhaltvermögen von hochwertiger Daune heran.

Daunen sind Gefieder, das die Unterdecke vom Wassergeflügel bildet, bestehend aus Büscheln von leichten, flauschigen Filamenten, die aus einem schwach angedeuteten Daunenkern wachsen, aber ohne Schaft oder Fahne. Daunen wachsen unter dem äußersten Schutzgefieder und sind im Brustbereich am häufigsten. 

wir verwenden neue Daune. Neuware Klasse I, da wiederaufbereitete Daune oftmals mit sehr hohem Ressourceneinsatz auf ein akzeptables Niveau gebracht wird und die Langlebigkeit 

gewaschen, getrocknet und hygienisch behandelt wurde. 

 

Unterschiede zwischen Daunen und Federn

Die Daune hat keinen Kiel, sondern einen punktförmigen Kern, wodurch sie viel elastischer ist. Daunen sind leichter als Federn. Als dreidimensionale Gebilde verfügen sie über mehr Volumen oder Füllkraft. 

Wegen ihrer dreidimensionalen Struktur und ihrer Fähigkeit, diese stets wiederherzustellen, schließt eine Daune im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine große Menge Luft ein. Eine gute Daune hat etwa 2 Millionen flauschige Daunenbeinchen, die verzahnt ineinandergreifen. Sie bilden so eine Schicht nicht wärmeleitender Luft, die vor Kälte schützt. Wegen ihrer Elastizität kann man Daunen quetschen oder zusammendrücken; durch gründliches Aufschütteln erreichen sie schnell wieder ihre alte Form. 

 Im Vergleich zwischen Gänse- und Entendaunen zeigt die Variante von der Gans unter dem Miskroskop einen leicht unterschiedlichen und stärkeren Aufbau. Sie kann mehr Luft einschließen und hat deshalb mehr Füllkraft. 

Osteuropa
alle Stufen zertifiziert
Entendaune DW
DW Hybrid
langjähriger Partner aus Deutschland. Die Daune bezieht er aus osteuropäischen Betrieben, die nach RDS-Zertifizierung garantieren können.


www.vdfi.de

 

Die Bettfedernindustrie verarbeitet im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens Daunen und Federn, die bei der Geflügelfleischproduktion als Nebenprodukt anfallen. 

Im Rahmen eines Rückverfolgbarkeitssystems dokumentieren die Verbandsmitglieder darüber hinaus ihren Einkauf von Daunen und Federn. Durch Audits, durchgeführt von neutralen Prüf- und Zertifizierungsorganisationen, wird die betriebliche Praxis der Firmen regelmäßig kontrolliert. 

Es wird eine Rückverfolgbarkeit von Daunen und Federn zurück bis zur Aufzuchtfarm sichergestellt, mit der Möglichkeit, diese bei Bedarf bis zur Elterntierfarm auszuweiten.

Die Überprüfung der Lieferkette erfolgt durch angekündigte und unangekündigte Audits (mindestens alle zwei Jahre).

 

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich im Bett zu zudecken. Warum sollte die Entscheidung gerade auf ein Feder- oder Daunenbett fallen?

Federn und Daunen vereinen in sich alle Vorteile der Natur. Dies findet man bei keinem anderen Füllmaterial. Der Schlaf unter einem Feder- und Daunenbett hat sich seit langer Zeit als wohltuend, gesund und erholsam erwiesen. Federn und Daunen sind äußerst leicht.

Federn und Daunen haben zwischen sich ein besonders gegliedertes Luftpolster. Luft, das wissen alle, ist bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter.

Jeder Mensch kann im Schlaf bis zu einem halben Liter Feuchtigkeit abgeben. Federn und Daunen haben die hervorragende Eigenschaft, diese Feuchtigkeit leicht nach außen ableiten zu können. Dadurch entsteht ein angenehmes, trockenes Schlafklima.

Als Füllmaterial können nur Federn und Daunen von Gans und Ente verwendet werden. Hierbei ist der gebogene Kiel der Federn von großem Vorteil, weil er durch seine Spannkraft die Elastizität erzeugt. Diese ist beim Kopfkissen zum Beispiel von entscheidender Bedeutung für die Stützfunktion. Hühnerfedern in ihrer Art sind flach und nicht für die Verwendung in Kissen und Decken geeignet.

Der Unterschied beim Gefieder der Enten und Gänse liegt in der Größe der Federn. Gänsefedern sind voluminöser und am unteren Ende mit mehr Flaum versehen als bei Entenfedern. Dadurch können sie mehr Luft einschließen.

Eine Daune (siehe rechts) hat keinen Kiel. Sie entfaltet von einem Zentrum aus eine Vielzahl von Härchen mit Verästelungen. Räumlich gesehen sieht sie wie ein Ball aus. Die Größe der Daunen wird vom Lebensraum der Tiere maßgeblich beeinflußt. Je kälter der Lebensraum, desto größer sind die Daunen.
Daunen sind äußerst leicht. Sie bieten im Vergleich zu den Federn besonders viele Lufteinschlüsse und haben somit das beste Isoliervermögen. Allerdings sind sie damit auch die teuerste Füllung.

Nicht alle Federn sind für die Verwendung in Bettwaren geeignet.

Vom Gefieder einer Gans sind nur etwa 300g verwertbar:
1 - Brustgefieder aus Daunen ca. 60g
2 - feine Rumpf- und Seitenfedern mit flaumartigem Bewuchs ca. 150g
3 - verwendbare Flügel- und Schwanzfedern ca. 90g

Je nach Größe zählen wir von den Daunen eine bis zwei Millionen Stück auf ein Kilo. Die Farbe des Gefieders hat nichts mit der Qualität der Federn und Daunen zu tun. Diese ist lediglich durch die Pigmentierung entstanden. Die Füllqualitäten sind in der Regel mit einem Etikett am Erzeugnis angebracht. Daraus kann die Farbbezeichnung, der Daunenanteil der Füllung, neu oder gebraucht, eventuell die territoriale Herkunft und die Klassifizierung (z.B. Klasse I für Wassergeflügel und Reinheitsgrad) entnommen werden.

Und so setzen sich die einzelnen Federnqualitäten zusammen:

 

mindes. Daunenanteil %

Federnanteil %
Daunen
90
10

Nachhaltig entsorgen

Ausgediente Daunen und Federn können hervorragend als Stickstoffdünger im Blumenkasten oder Beet verwendet werden! Die Mikroorganismen im Boden zersetzen die Federn, sodass deren Bestandteile von den Pflanzen aufgenommen werden können.

Daunen und Federn sind umweltfreundlich, weil sie – nachdem sie als Füllmaterial ausgedient haben – als wertvoller Dünger eingesetzt werden können. Im Rahmen der Untersuchungen an der Universität Hohenheim „Verwendung von Federnmehl als organischer Stickstoffdünger in Landwirtschaft und Gartenbau“ wurden die Nährstoffgehalte von Federnmehl, Hornmehl und Stallmist vergleichend untersucht, hier die Ergebnisse:
Vergleich der Nährstoffgehalte von
Federnmehl, Hornmehl und Stallmist

Pflege

Bei trockenem Wetter am offenen Fenster aufschütteln und lüften. So wird die Füllung gelockert, und es werden neue Lufträume geschaffen. Lüften sorgt für den Abtransport der Nachtfeuchtigkeit. Daunen- und Federbetten sind dankbar und genügsam. Daunen und Federn sind nicht wasserscheu! Bitte auf gründliche Trocknung achten!
Bitte nie in die pralle Sonne legen oder klopfen und saugen!

Von einem guten Bett kann man schon eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren erwarten.

Ganz ohne Pflege geht es allerdings nicht. Ein paar kleine Tipps sollten Sie beachten:

Schütteln Sie Ihr Bett möglichst täglich auf. Das lockert die Füllung und erleichtert die Feuchtigkeitsabgabe über Tag.

Lüften Sie den Schlafraum und somit auch Ihr Bett mehrmals wöchentlich.

Klopfen Sie Ihr Bett nicht aus.

Das Bett darf nicht abgesaugt werden. Die Hülle kann dadurch an Daunendichtigkeit verlieren. Es können kleine Federchen durchgezogen werden.

Legen Sie das Bett nicht in die pralle Sonne. Erstens kann die Hüe durch das UV-Licht Schaden nehmen und zweitens könnte die schützende Keratin-Schicht um die Feder beschädigt werden. 


Tipps & Tricks

Grüezi bag erklärt

Hacks, Hintergrundinfos, Ratgeber und Reparaturanleitungen uvm. findet ihr auch auf unserem Youtube-Kanal!

jetzt anschauen