Schlafsack mit kleinem Packmaß

 

Ein Schlafsack mit kleinem Packmaß ist leicht und dünn. Leicht und dünn heißt nicht immer warm. Natürlich ist das Packmaß wichtig. Je kleiner ein Schlafsack ist, desto leichter lässt er sich mitnehmen. Nur gibt es hier auch Grenzen.

Luftmenge entscheidet wie warm ein Schlafsack ist

Bei einem Schlafsack entscheidet die gespeicherte Luftmenge, wie warm er ist. Wenn er also dünn und leicht ist, hat er meistens auch ein geringeres Luftspeichervermögen und somit hält der Schlafsack nicht so warm. In einem zu engen oder zu kleinen Schlafsack verdichtet der Schläfer die Füllung und das Isolationsvermögen verringert sich.

Schlecht ausgeschlafen stört jedes Gramm Gewicht

Meistens ist der Schlafkomfort wichtiger als das geringe Gewicht. Denn müde und schlecht ausgeschlafen stört jedes Gramm Gewicht, das man tragen muss. Gut erholt machen sich  einige Gramm mehr Schlafsackgewicht nicht bemerkbar.

Deshalb sollten Sie darauf achten, einen Schlafsack auszuwählen, bei dem die Temperaturangaben und hier insbesondere der Komfort-Wert Tcomf, für die geplante Tour geeignet ist.

Kompressions-Packsack für den kurzfristigen Transport

Ein Schlafsack wird i. d. R. in einem Kompressions-Packsack ausgeliefert. Moderne Fasern, Daune und auch Wolle lassen sich gut komprimieren und werden dadurch sehr klein. Wichtig dabei ist, dass die Füllung aber nicht auf Dauer komprimiert bleibt, sonst verliert der Schlafsack seine Isolationsleistung. Denn Daune verliert bei Dauerkomprimierung ihre Bauschkraft und bei Kunstfasern knickt und bricht die Füllung.

Locker und offen lagern

Der Kompressionssack ist nur für den kurzfristigen Transport gedacht. Zu Hause bitte den Schlafsack locker und offen lagern (als Staubschutz hat sich z.B. ein Kissenbezug bewährt).

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